Ein Weltreich: Mein Dorf
Tagebuch-Roman aus Franken
Neidhardswinden, ein scheinbar unscheinbares Dorf, wird zum Weltreich: Godehard Schramm, vielfach ausgezeichneter Dichter, erobert diese „Insel im Landmeer“ mit seiner Sprachkunst – und erzählt dabei die Geschichte seiner von Jahr zu Jahr inniger werdenden Annäherung.
In seinem „Tagebuch-Roman“ lässt er die sonst üblichen Datumsangaben beiseite: Er fasst vielmehr bedeutsame Szenen aus drei Jahrzehnten in zwölf MonatsKapiteln zusammen, und so durchmessen die Leser in einem weitgespannten Kalenderjahr ganz verschiedene MonatsSchichten.
Immer weltreicher zeigt sich dieser „Fleck auf der Landkarte“ Frankens: Zwischen „manchem Januar“, „emsiger Kerwazeit“, „Juli-Jagdbildern“ und „Oktober-Rösli“ ereignen sich Begegnungen mit Menschen, führen Entdeckungsreisen in schier unerschöpfliche NaturWelten. An einer Dorfgemeinschaft wird sichtbar, was verschwindet, bereits verschwand und was sich als „Immer-Noch“ hält: im NebeneinanderBeisammenSein.
Seit Marie Luise Kaschnitz’ „Beschreibung eines Dorfes“ (dem badischen Bollschweil, 1966) hat es in unserer Literatur kein so umfassendes Dorfbuch mehr gegeben. In Godehard Schramms „Weltreich Neidhardswinden“ ist d a s Dorf zugleich das große Thema – vergleichbar Büchern russischer Dichter: wie von Iwan Bunin, Wladimir Soloúchin und Konstantin Paustowskij.
Format 29,6 × 21,0 cm
296 Seiten
ISBN: 978-3-934145-48-1
Paperback

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